Catering-Angebote vergleichen

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Drei Angebote nebeneinander sind noch kein Vergleich. Vergleichbar werden sie erst, wenn in allen dreien dieselben Leistungen stehen. Das ist selten der Fall, und genau daran scheitern die meisten Entscheidungen.

Drei Stapel leerer Papierbögen nebeneinander auf einem Tisch, daneben Stift und Brille

Die kurze Antwort

Legen Sie nicht die Endsummen nebeneinander, sondern die Positionen. Ein Angebot mit höherem Personenpreis kann günstiger sein, wenn Geschirr, Service und Aufbau darin enthalten sind und im anderen nicht.

Erst die Anfrage vereinheitlichen

Vergleichbarkeit entsteht vor dem Angebot, nicht danach. Schicken Sie an alle Betriebe denselben Text mit denselben Angaben: Datum, Location mit Adresse, Gästezahl, gewünschter Stil, Zeitrahmen von Beginn bis Ende, Budgetrahmen und bekannte Unverträglichkeiten.

Wenn drei Betriebe drei verschiedene Fragen beantworten, bekommen Sie drei Antworten, die man nicht nebeneinanderlegen kann.

Die Positionen, die einzeln ausgewiesen sein müssen

  • Speisen mit Gangfolge oder Buffetaufbau, nicht als Sammelbegriff
  • Servicepersonal mit Anzahl der Kräfte und Stundenzahl
  • Küchenpersonal, getrennt vom Service ausgewiesen
  • Geschirr, Gläser, Besteck, Tischwäsche: gestellt oder gemietet
  • Auf- und Abbau einschließlich der dafür benötigten Zeit
  • Anfahrt, pauschal oder nach Kilometern
  • Überstundenregelung mit Uhrzeit und Stundensatz

Fehlt eine dieser Positionen, ist die Frage nicht, ob sie im Preis enthalten ist, sondern wo sie später auftaucht.

Wo Angebote typischerweise auseinanderlaufen

Beim Personal. Der häufigste Unterschied zwischen zwei Angeboten für dieselbe Feier ist der Personalschlüssel. Zwei Kräfte weniger sind mehrere hundert Euro und ein spürbar anderer Abend.

Beim Geschirr. Manche Betriebe stellen es, andere mieten es hinzu und berechnen es weiter, wieder andere setzen voraus, dass die Location es bereitstellt.

Bei der Endreinigung. Sie steht selten im Personenpreis und wird oft von der Location verlangt, nicht vom Caterer.

Beim Zeitrahmen. Ein Angebot bis 23 Uhr und eines bis 2 Uhr sind zwei verschiedene Angebote, auch wenn beide dasselbe Essen enthalten.

Was im Vertrag stehen sollte

Alles, was Ihnen zugesagt wurde, einschließlich dessen, was beim Probeessen besprochen wurde. Dazu die Stornofristen mit den jeweiligen Prozentsätzen, der Stichtag für die endgültige Gästezahl und die zulässige Abweichung nach oben und unten.

Der Stichtag für die Gästezahl ist der Punkt, an dem viele Paare Geld verlieren: wer die Zahl früh nennen muss und später absagt, zahlt für Gäste, die nicht kommen.

Was wir nicht leisten

Wir sehen Ihr Angebot nicht und können es deshalb nicht bewerten, und wir führen keine Liste geprüfter Anbieter. Was hier steht, ist die Struktur, an der Sie Ihre Angebote selbst messen können. Wenn Sie noch Angebote brauchen: stellen Sie Ihre Anfrage, wir geben sie an passende Berliner Betriebe weiter.

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